Dezentrale Antriebe für die Fördertechnik



In der Fördertechnik, sei es bei angetriebenen Rollenbahnen oder bei Palettenförderern, spricht man immer mehr von stauduckarmer oder von staudruckloser Fördertechnik. Die staudrucklose Fördertechnik kann den Förderprozessen angepasst werden und erhält somit eine größere Effizienz.

Mit der staudrucklosen Fördertechnik, also die Anpassung der Fördertechnik an die Förderprozesse, erhält man eine weitaus größere Wirtschaftlichkeit der Produktionsprozesse z.B. bei Ein- und Ausschleusungen von Fördergütern.

 

Um diese Wirtschaftlichkeit von Förderanlagen zu optimieren, spielt die Art und Weise des Antriebes und die Steuerung eine zentrale Rolle.

 

Seit 30 Jahren stellt die Firma MSF-Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG aus Detmold elektronische Antriebstechnik für nahezu alle Industriezweige her.

Mit dem seit Jahren im Markt befindlichen dezentralen Antriebssystem der Baureihe MONO-SWITCH und DUO-SWITCH sowie VECTOR lassen sich dezentrale Automatisierungskonzepte in der Fördertechnik rationell und flexibel planen und realisieren.

 

Umdiese Wirtschaftlichkeit von Förderanlagen zu optimieren, spielt die Art und Weise des Antriebes und die Steuerung eine zentrale Rolle.

Durch den Einsatz von der Produktreihe MONO-SWITCH, DUO-SWITCH sowie VECTOR lässt sich eine Förderstrecke sehr schnell Automatisieren sowie flexibel erweitern.

Die Gründe für die Optimierungspotentiale, die diese Technik bietet, werden deutlich, wenn man diese Technologie mit der konventionellen Technologie, bestehend aus Zentralantrieb mit Frequenzumrichter und Pneumatikkomponenten, vergleicht.





Ein weiterer Aspekt spricht für die Baureihe MONO-SWITCH, DUO-SWITCH und VECTOR, nämlich die Dezentralisierungsmöglichkeit. Wegfall der sternförmigen Verdrahtung aus dem Schaltschrank mit Schützen, sondern mit einem Energiebussystem mit Flach- oder Rundleitung entlang der Förderstrecke.

 

Die Anschaltung erfolgt über ein Steckersystem, wobei die vollelektronischen Motorstarter längst des Bandes verlaufen. Sensoren, wie Lichtschranken, werden aus dem Motorstarter versorgt und die Signale im Motorstarter verarbeitet. Der Anschluss erfolgt über einen M12 Stecker.

 

Durch die flexible Anpassung der vollelektronischen Motorstarter können alle am Markt befindlichen Energiebussysteme in der Förderstrecke zum Einsatz kommen. Dieses bietet unseren Kunden ein Höchstmaß an Unabhängigkeit sowie Flexibilität und bestehende Energiebussysteme brauchen nicht durch festgelegte Systeme ersetzt werden.

 

 



Der Antrieb:
Wie schon erwähnt, fällt der Zentralantrieb, mit relativ hoher Leistung, weg und die Förderstrecke wird in Segmente, je nach Größe des Fördergutes, aufgeteilt. Es wird für jedes Segment ein entsprechender Getriebemotor mit geringer Leistung (ca. 0,09KW bis 0,75 KW) eingesetzt.

Durch ein an der Förderstrecke verlaufender Energiebus mit Flach- oder Rundleitung (abhängig von dem eingesetzten Energiebussystem), welches sowohl den Nulleiter als auch den Schutzleiter beinhaltet, befindet sich auch eine Plus - und Minusleitung, z.B. für den Anschluss eines ASI – Bussystems. Es kann somit an beliebiger Stelle eine Anschaltbaugruppe gesetzt werden an dem der Motorstarter mit Hilfe eines Steckers kontaktiert wird. Selbst der Motor ist über einen Stecker mit dem MONO-SWITCH, DUO-SWITCH oder VECTOR verbunden. Durch diese Steckmöglichkeiten, sind die Montage und die Kosten auf ein Minimum reduziert.

 

Funktionen, Aufbau und Technologie des MONO-SWITCH und DUO-SWITCH

Die Baureihe MONO-SWITCH, DUO-SWITCH und VECTOR unterscheiden sich in den einzelnen Anschaltbaugruppen dahingehend, dass nur ein Motor (MONO-Switch) oder zwei Motoren (DUO-SWITCH) getrennt geschaltet werden können.

Außerdem unterscheiden die Baugruppen sich darin, dass direkt ein – oder ausgeschaltet wird (SWITCH), oder der Motor über eine einstellbare Hochlauf- und Tieflauframpe ein- und ausgeschaltet wird (SOFT-SWITCH).

Der MONO-Soft-Switch kann mit einer integrierten Reversierfunktion ausgestattet werden.







Anschließbare Energiebussysteme

Die Baureihe MONO-SWITCH, DUO-SWITCH unf VECTOR sind Energiebusherstelerrer unabhängig. Das bedeutet für unsere Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität. Denn bestehende Energiebussysteme müssen nicht ersetzt werden sondern können einfach und schnell erweitert werden.

Anschließbare Energiebussysteme sind

  • Wieland PODIS
  • Hrting HAN POWER S
  • Weidmüller Field Power

 

Die Baureihe MONO-SWITCH, DUO-SWITCH unf VECTOR werden auf Wunsch mit folgenden Datenbussystemen ausgestattet

  • AS-Interface (ASI-BUS)
  • Profibus
  • 24V SPS Ansteuerung

 

Anschluss der Sensoren sowie Bussysteme

  • Über M12 Stecker /Buchse (Standard)
  • Über metrische Kabelverschraubung

 

Vorteile der Dezentralen Antriebe MONO-SWITCH, DUO-SWITCH unf VECTOR

  • Schnelle Installation aller Geräte
  • Schnelle und flexible Erweiterung bestehender Anlagen
  • Wählbar einsetzbare Energiebus- und Datenbussysteme
  • Anschluss von 2 Sensoren (ASI-BUS/ 24V Ansteuerung)
  • Anschluss von 4 Sensoren (Profibus Ansteuerung)
  • Anschluss von Handbediengerät (Profibus Ansteuerung)
  • Energiesparende Antriebe
  • Kostensenkung durch intelligentes Ein- und Ausschalten aller Antriebe

 

 

 

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